Evangelische Sozialberatung Bottrop (ESB)

Hilfe für Menschen in Wohnungsnot

Die ESB ist eine Anlaufstelle für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen und bietet seit 1986 soziale Beratung und persönliche Hilfe in sozialen Schwierigkeiten. » mehr über die ESB link-interner-rot

 

Dienstag, den 05. November 2019 um 12:22 Uhr

AmBOTioniert kocht für KOLÜSCH

Charity Dinner 2019 im Cottage


ScheckMittlerweile hat es Tradition, das alljährliche Charity Dinner von amBOTioniert! Das Netzwerk der Hilfe in und für Bottrop stellte am Samstag, den 19.10.1019 im ausverkauften Cottage wieder ein kulinarisches Fest mit 5 Gängen auf die Beine. 

Zusammen mit einem bunten und kurzweiligen Programm im Stil der 20er Jahre, und im Rahmen von „100 Jahre Bottrop“. Und das alles für den guten Zweck!

Zum 4. Mal in Folge gingen die Erlöse des Abends an KOLÜSCH, unserem Restaurant der Herzen. Carina Dill und Felix Brill konnten einen Scheck von sage und schreibe 10.000,- € in Empfang nehmen.

Wir bedanken uns herzlichst für diese großartige Unterstützung bei allen Mitwirkenden von amBOTioniert und den spendablen Gästen des Abends!

KOLÜSCH öffnet übrigens am 10. Dezember 2019 bis zum 13.03.2020 wieder die Türen unseres etwas anderen Restaurants. Wir freuen uns schon auf unsere Gäste.

Weitere Infos finden Sie hier:

   

Donnerstag, den 27. Juni 2019 um 10:40 Uhr

Ökumenischer Kirchentag in Bottrop

100 Jahre Bottrop


„Salz der Erde – Licht der Welt“. Unter diesem Motto fand erstmalig ein ökumenischer Kirchentag in Bottrop statt. Neben vielen anderen Aktionen in der Zeit vom 10. bis 16. Juni 2019 fanden sich am 15. Juni 2019 Vereine, Verbände und Gemeinde zu einer Kirchenmeile auf dem Berliner Platz ein.

Auch die ESB war mit einem Stand und einer Präsentation vertreten. Auf großen Beachflags, die auf dem Platz aufgestellt wurden, stellten sich sieben regelmäßige Besucher des Berliner Platzes vor, die der sogenannten „Trinkerszene“ angehören und über die des Öfteren öffentlich diskutiert wird. Auf kleinen Statements waren die Beweggründe nachzulesen, warum der Berliner Platz quasi zu ihrem Wohnzimmer geworden ist. Wie ein roter Faden zieht sich dabei durch, dass durch diesen Treffpunkt dem Alleinsein und der Einsamkeit entgegengewirkt wird. Und dass man an diesem Ort Freunde und Gleichgesinnte zum Reden findet.

Mit unserer Aktion wollen wir für ein friedliches Miteinander aller Personengruppen in Bottrop werben. Und dies nicht nur auf dem Berliner Platz…

Ohne Ausgrenzung! Ohne Diskriminierung!

 

Die Stadt gehört allen – Für ein Klima der Toleranz  

   

Dienstag, den 02. April 2019 um 20:48 Uhr

Armut im Ruhrgebiet nimmt zu

Neue Studie der Bertelsmann Stiftung


Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht heute eine Studie zur Armut in Großstädten. Bei 13 Ruhrgebietsstädten über 100.000 Einwohner spitzt sich die Lage weiter negativ zu. Der Anteil der Sozialleistungsempfänger lag dort 2016 bei 14 Prozent, während er im gesamtdeutschen Durchschnitt und vergleichbaren Städten bei 10,1 Prozent lag.
Als Grund vermutet die Stiftung den noch nicht vollständig bewältigten Strukturwandel im Ruhrgebiet.

Ein Großteil der Bevölkerung in deutschen Großstädten hat nach Angaben der Bertelsmann Stiftung den Eindruck, dass die Armut vor Ort offensichtlich zunimmt.
Grundsätzlich sei das Armutsproblem in Städten größer, weil dort soziale Probleme gebündelt sind, folgert die Stiftung. Auch die im Vergleich höheren Mieten seien ein Grund dafür, dass dort mehr arme Menschen lebten.
In Gelsenkirchen war jeder vierte Einwohner auf Sozialleistungen angewiesen, in Dortmund und Essen war es jeder fünfte, weiß die Studie.

Der Deutsche Städtertag richtet sich mit einem Appell an Bund und Länder: „Armut zu bekämpfen ist gerade in einem wohlhabenden Land wie Deutschland ein Muss“, fordert der Städtetagspräsident und Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe.

   

Donnerstag, den 14. März 2019 um 23:27 Uhr

KOLÜSCH beendet seine 26. Saison

Am 15.03.2019 schließt KOLÜSCH wieder seine Türen

Heute kann man im Barbaraheim auch in traurige Gesichter blicken: KOLÜSCH schließt morgen wieder seine Türen. Schade, dass die dreimonatige Saison schon vorbei ist, ist die einhellige Meinung der Besucher des etwas anderen Restaurants

„Ich bin chronisch krank und muss vieles selber zahlen, weil die Krankenkasse es nicht übernimmt. Da hat es mir sehr geholfen, dass ich hier essen konnte“, meint eine Besucherin.
„Es ist ja auch viel schöner, gemeinsam zu essen“, fügt ihr Gegenüber hinzu. „Sonst bin ich zuhause viel alleine.“

Bei durchschnittlich 90 Essen am Tag hat das KOLÜSCH-Team wieder ganze Arbeit geleistet: Unzählige Servietten wurden gefaltet, die Tische immer liebevoll eingedeckt, anschließend alles wieder abgeräumt. Wieviel Geschirr und Besteck letztendlich gespült wurde, kann keiner sagen. „Wir freuen uns, dass wir mit KOLÜSCH, unserem Bottroper Restaurant der Herzen nicht nur eine warme Mahlzeit serviert, sondern Menschen auch zusammengebracht haben“, meint Felix Brill von der ESB.

KOLÜSCH verabschiedet sich jetzt zwar für die 26. Saison, blickt aber zurück auf eine erfolgreiche Zeit. Besonders in Erinnerung bleiben wird der Besuch bei Passmanns in einem richtigen Restaurant. Bei den Gedanken an die dort servierte Lasagne läuft vielen noch das Wasser im Mund zusammen.

Aber auch Weiberfastnacht war ein Höhepunkt in der diesjährigen Saison. Weil es allen im letzten Jahr, dem 25. Geburtstag von KOLÜSCH, so gut gefallen hat, erschien das KOLÜSCH- und ESB-Team in lustigen Kostümen. Für die Besucher lagen bunte Hütchen und Luftschlangen bereit. Matthias Uphoff, Kantor und Kirchenmusiker der Evangelischen Kirchengemeinde schlug karnevalistische Töne auf dem Klavier an. Begleitet wurde er auf der Geige von Amir, der als syrischer Flüchtling in Bottrop eine neue Heimat gefunden hat. Nach dem Nachtisch wurde im Barbaraheim nicht nur geschunkelt, sondern sogar das Tanzbein geschwungen.

Die Paketaktion von AmBOTioniert bedarf natürlich auch der besonderen Erwähnung. 124 Pakete waren von Bottroper Bürgern gestiftet, festlich verpackt und vor Weihnachten an die Gäste von KOLÜSCH verteilt worden. Eine schöne Überraschung, die große Freude bereitet hat.
Und der dicke Spendenscheck von dem engagierten Verein half, einen Teil der Kosten von KOLÜSCH zu tragen. Ohne die Unterstützung der Bottroper Bevölkerung wäre KOLÜSCH sowieso gar nicht denkbar. „Darum möchten wir uns gerne bei allen Spendern im Namen unserer Gäste bedanken! Auch wenn wir jetzt die Türen schließen müssen, Mitte Dezember werden wir die nächste Saison eröffnen,“ verspricht Claudia Kretschmer.

Und trotzdem bleiben einige Gesichter der Gäste traurig: „Wir hatten für 3 Monate nicht nur gutes Essen, sondern auch eine gute Zeit!“

 WAZ-Artikel "Die Suppenküche Kolüsch beendet ihre Saison" vom 15.03.2019

Lokal-Kompass-Artikel "Gutes Essen und eine gute Zeit" vom 19.03.2019

   

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