Sozialticket in NRW unzureichend

VRR lässt Landesmittel verfallen

oepnv 200pxDie rot-grüne Landesregierung gewährt den Städten, Kreisen und Verkehrsverbünden in NRW seit 2011 Zuschüsse für die Einführung von Sozialtickets im ÖPNV als Ausgleich für mögliche Mindererlöse. Doch NRWs größter Verkehrsverbund, der VRR, lässt lieber einen Teil der ihm vom Land zur Verfügung gestellten Mittel verfallen, anstatt das "Sozialticket" preiswerter zu machen. Im VRR-Raum leben über 1,2 Millionen Menschen in oder am Rande von Armut. Doch die durchschnittliche Nutzerquote beträgt 2013 nur rund 7 Prozent. Ein deutliches Zeichen dafür, dass das "Sozialticket" mit 30 Euro zu teuer ist. Sozialticketinitiativen und Sozialverbände fordern einen Preis von 15 Euro.