Sozialticket ändert Namen, bleibt aber teuer

VRR entscheidet über Fortsetzung des Tickets als Regelangebot

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Am 27. September 2012 entscheidet der VRR-Aufsichtsrat über die Fortsetzung des "Sozialtickets" als Regelangebot ab 2013. Bislang ist es lediglich ein "Pilotprojekt". Nach Protesten von Fahrgästen, die sich durch die Bezeichnung "SozialTicket" als Hartz-IV-BezieherInnen diskriminiert fühlten, soll das Ticket zukünftig "MeinTicket" heißen und in einem neutralen Design gestaltet. In der Vergangenheit hatte der VRR dies abgelehnt. Am Monatspreis von 29,90 Euro ändert sich nichts, obwohl im Hartz-IV-Regelbedarf nur etwa 15 Euro für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen sind. Daher nutzen nur fünf Prozent aller Anspruchsberechtigten derzeit das "Sozialticket". Ein deutliches Zeichen dafür, dass es viel zu teuer ist. Zudem sind Wohngeldberechtigte ausgeschlossen und es bietet mit dem Tarifgebiet A eine zu kurze Reichweite.