Bundesregierung lehnt Wohnungsnotfallstatistik ab

Regierung ignoriert zunehmende Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit

wohnungslosigkeit200pxDie Bundesregierung verweigert ohne glaubwürdige Argumente der Einführung einer bundesweiten Wohnungsnotfallstatistik, die Umfang und Entwicklung der Räumungsklagen und Wohnungslosigkeit abbilden soll. Dabei wird eine solche Statistik von der Wohnungslosenhilfe und ExpertInnen seit mehr als dreißig Jahren gefordert. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine gemeinsame Kleine Anfrage aller drei Oppositionsfraktionen im Bundestag hervor. Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, das jährlich eine Erhebung über die Obdachlosigkeit durchführt. Seit 2008 nimmt die Zahl der Menschen in Wohnungsnot erstmals seit vielen Jahren wieder zu.