Recht auf Mobilität

Wohnungslose und Arme brauchen ein bezahlbares Sozialticket

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Das im November 2011 im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eingeführte "Sozialticket" wird kaum nachgefragt. Nur knapp fünf Prozent der 850.000 Anspruchsberechtigten im VRR nutzen es aktuell. Die Gründe liegen auf der Hand: Das Ticket ist für Erwerbslose, Arme und Wohnungslose viel zu teuer. Mobilität bleibt für sie weiterhin ein Luxusartikel. Sozialticketinitiativen, DGB und Sozialprojekte wie die ESB fordern einen Preis von 15 Euro. Nur so viel ist im Hartz-IV-Regelbedarf für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen.

  • WAZ-Artikel "Sozialticket des VRR wird im Ruhrgebiet zum Flop" vom 25. Januar 2012 lesen link-externer-rot
  • WAZ-Bottrop-Artikel "Schleppender Start fürs Sozialticket" vom 1. Februar 2012 lesen  link-externer-rot