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Sozialticket für Bottrop / NRW für Menschen mit geringem Einkommen

Recht auf Mobilität

 

Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Arbeitsuche - gerade in einer Region wie dem Ruhrgebiet. Für Wohnungslose und Arme sind Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht bezahlbar. Soziale Einrichtungen und Initiativen sowie Gewerkschaften fordern seit Jahren ein bezahlbares Sozialticket in vielen Städten in NRW. Ein sogenanntes Sozialticket ist eine Ermäßigung auf Zeitkarten oder Einzelfahrscheine, die nach sozialen Kriterien gewährt wird. » aktueller Stand des Sozialtickets in Bottrop/NRW link-interner-rot

 

Gute Gründe für ein Sozialticket

  • Für Wohnungslose und Erwerbslose ist ein reguläres Nahverkehrsticket nicht finanzierbar. Im Regelsatz sind dafür lediglich 18,41 Euro vorgesehen. Ein reguläres Monatstickets im VRR kostet für den innerstädtischen Nahverkehr 59,15 Euro.
  • Die Anforderungen des Arbeitsmarktes setzen heute Flexibilität und Mobilität auch über weitere Entfernungen voraus.
  • Mobilität ist ein Grundrecht: Die Pflege sozialer Kontakte, Arztbesuche, Versorgungsfahrten oder Fahrten zur Arbeit(ssuche) sind für die Teilhabe an der Gesellschaft unerlässlich. Mobilität ist genauso ein Teil der sozialen Infrastruktur, wie kostenloser Schulbesuch, ein bezahlbares Gesundheitssystem sowie ein uneingeschränkter Zugang zu Nahrung, Wasser und Energie.
  • Busse und Bahnen erfüllen Mobilitätsansprüche umweltverträglich und klimaschonend.
  • Es gibt vergünstigte Monatskarten für SeniorInnen, SchülerInnen, Studierende. Warum nicht für diejenigen, die am wenigsten haben? Auch jeder „normale“ Fahrschein wird mit Steuergeldern subventioniert und kostet, betriebswirtschaftlich betrachtet, weniger als er müsste. Gegen Subventionen für den Nahverkehr ist nichts einzuwenden. Er ist ein öffentliches Gut.

  

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