Energiearmut

ESB begrüßt Pläne der Landesregierung, Arme bei den Stromkosten zu entlasten

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Die steigenden Energiepreise setzen BezieherInnen von Hartz IV und Sozialhilfe immer stärker unter Druck. In den vergangenen zehn Jahren sind allein die Strompreise um rund 70 Prozent gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt geben BürgerInnen durchschnittlich 38 Euro im Monat für ihre Stromrechnung aus, im Hartz-IV-Regelsatz sind jedoch nur knapp 23 Euro dafür vorgesehen. Sozialverbände und ESB fordern daher seit Jahren, die Sozialleistungen zu erhöhen. Wenn dies auf Bundesebene politisch nicht durchsetzbar ist, sollte alternativ auf Landes- oder kommunaler Ebene ein Energiesozialtarif für Ärmere eingeführt werden. Die Verbraucherzentrale NRW hat dazu bereits 2008 ein Konzept vorgelegt link-externer-rot. Die ESB begrüßt, dass es sich die neue Landesregierung auf die politische Agenda geschrieben, Arme bei den Strompreisen zu entlasten. » WAZ-Artikel vom 29. Juli 2010 über die Pläne der Landesregierung lesen link-externer-rot

  
Die ESB bietet seit Juni 2009 einen kostenlosen Energiesparservice für Haushalte mit geringem Einkommen an. Damit können die Energiekosten um bis zu 100 Euro jährlich gesenkt werden. » mehr Infos link-interner-rot