Freitag, den 30. Juli 2010 um 18:00 Uhr

Energiearmut

ESB begrüßt Pläne der Landesregierung, Arme bei den Stromkosten zu entlasten

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Die steigenden Energiepreise setzen BezieherInnen von Hartz IV und Sozialhilfe immer stärker unter Druck. In den vergangenen zehn Jahren sind allein die Strompreise um rund 70 Prozent gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt geben BürgerInnen durchschnittlich 38 Euro im Monat für ihre Stromrechnung aus, im Hartz-IV-Regelsatz sind jedoch nur knapp 23 Euro dafür vorgesehen. Sozialverbände und ESB fordern daher seit Jahren, die Sozialleistungen zu erhöhen. Wenn dies auf Bundesebene politisch nicht durchsetzbar ist, sollte alternativ auf Landes- oder kommunaler Ebene ein Energiesozialtarif für Ärmere eingeführt werden. Die Verbraucherzentrale NRW hat dazu bereits 2008 ein Konzept vorgelegt link-externer-rot. Die ESB begrüßt, dass es sich die neue Landesregierung auf die politische Agenda geschrieben, Arme bei den Strompreisen zu entlasten. » WAZ-Artikel vom 29. Juli 2010 über die Pläne der Landesregierung lesen link-externer-rot

  
Die ESB bietet seit Juni 2009 einen kostenlosen Energiesparservice für Haushalte mit geringem Einkommen an. Damit können die Energiekosten um bis zu 100 Euro jährlich gesenkt werden. » mehr Infos link-interner-rot

 

Montag, den 24. Mai 2010 um 00:00 Uhr

Hartz-IV-Wohnpauschale muss verhindert werden

Wohnungslosenhilfe warnt vor Ghettobildung und steigender Obdachlosigkeit bei pauschalen Wohnkostenübernahmen

wohnen-ist-ein-menschenrecht200px"Die Wohnsituation von Hartz IV-Empfängern wird sich verschärfen, wenn die Leistungen für Wohnen und Heizung pauschal ausgezahlt würden. Es drohen dann neue Armutsghettos in unseren Städten", warnt Jan Orlt, Referent der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) und Geschäftsführer des Westfälischen Herbergsverbandes (WHV). Die Diakonie RWL teilt damit die Kritik vieler Sozialexperten, dass eine pauschale Leistung für Mietkosten dramatische Folgen hätte. » Pressemitteilung der Diakonie RWL vom 17. Mai 2010 lesen link-externer-rot

 
Auch die Evangelische Obdachlosenhilfe (EvO) warnt vor steigender Obdachlosigkeit bei Pauschalierung der Kosten der Wohnung für Hartz-IV-EmpfängerInnen » Pressemitteilung der EvO vom 21. Juli 2010 lesen link-externer-rot

icon_neu  Auch die Bundsarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) lehnt die Pauschalierung der Wohnkosten ab. Pressemitteilung der BAGW vom 21. September 2010 lesen » icon_pdf [PDF, 19 KB]

   

Freitag, den 14. Mai 2010 um 00:00 Uhr

Eröffnung der ESB-Fotoausstellung

Einladung zur Vernissage am 8. Juni 2010 19 Uhr

Ausstellung_Lebensbilder_Plakat_web136pxAm 8. Juni 2010 eröffnet die ESB ihre Fotoausstellung "Lebensbilder von der Straße" in der Bottroper Kulturkneipe Passmanns. Zur Vernissage am Eröffnungsabend um 19 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen.

Eine Viertelmillion Menschen in Deutschland ist wohnungslos. Das ESB-Fotoprojekt "Lebensbilder von der Straße" zeigt die Gesichter hinter den Zahlen: offene und misstrauische, freundliche und zerfurchte – auf unterschiedliche Art vom Leben auf der Straße gezeichnete Gesichter. Und es erzählt ihre Geschichte. » mehr in unserem » ESB-Newsletter 6/2010 link-interner-rot

   

Montag, den 03. Mai 2010 um 10:12 Uhr

ESB-Jahresbericht 2009

Bilanz eines ereignisreichen Jahres

esb-jahresbericht20092009 war ein ereignisreiches Jahr für die ESB: Wir haben das 20-jährige Jubiläum unserer sozialpädagogischen Ferienfreizeit im niederländischen Edam mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Der Rat der Stadt Bottrop verlieh Sozialarbeiter Wolfgang Kutta die Stadtplakette. Wir haben eine Wohngruppe aufgelöst und eine andere neugegründet. Wir haben unsere soziale Arbeit fortentwickelt: Seit  dem Frühjahr 2009 haben wir unsere sozialen Wohnhilfen für ehemals Wohnungslose mit erheblichen körperlich-geistigen Abbauerscheinungen ausgebaut. Im Juli 2009 haben wir die Energiesparberatung "Strom statt Sperre" für Haushalte mit geringem Einkommen ins Leben gerufen. » mehr dazu in unserem » ESB-Newsletter 05/2010 link-interner-rot


   

Freitag, den 19. März 2010 um 12:14 Uhr

Pakete für Wohnungslose in Haft

ESB-Projekt baut Brücken zurück in die Gesellschaft

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Das Leben im Gefängnis ist trist, besonders für wohnungslose Menschen, die „draußen" selten jemanden haben, der an sie denkt. Die ESB kümmert sich um Menschen, die auf der Straße lebten, bevor sie inhaftiert wurden, und um mittellose Gefangene. Zu besonderen Anlässen wie Ostern versendet das ESB-Team Pakete an Menschen in Haft. Wir stellen Pakete aus Kaffee, Gebäck, Tabak, Süßigkeiten und Briefmarken zusammen und verschicken sie an betreute Insassen in Haftanstalten in ganz NRW. Ein Paket inklusive Porto kostet etwa 40 Euro. Unterstützen Sie die ESB dabei! » mehr Infos über das ESB-Projekt link-interner-rot
   

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