Mittwoch, den 29. November 2017 um 22:14 Uhr

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rudert zurück.

Sozialticket für 2018 gesichert

Sozialticket steht vor dem Aus

Nähere Informationen finden Sie hier:
 WAZ-Artikel "Sozialticket und Flughafen: Die Pannen des Armin Laschet" vom 28.11.2017.

 WAZ-Artikel "Stadt Emmerich sieht Pläne zum Sozialticket kritisch" vom 29.11.2017.

 

 

Montag, den 27. November 2017 um 21:57 Uhr

Sozialticket steht vor dem Aus

Schwarz-Gelbe Landesregierung will Zuschüsse stoppen

Sozialticket steht vor dem Aus

Das So­zial­ticket ist für viele Be­dürf­tige die einzige Möglichkeit, den öffentlichen Nah­verkehr für den Weg zur Arbeit, regel­mäßige Arzt­besuche und Be­hörden­gänge nutzen zu können.
Obwohl im Regelsatz der Grundsicherung nur 25,77 € für Fahrtkosten monatlich vorgesehen sind, leisten sich 1417 Bott­roper das aktuell 37,80 € teure So­zial­ticket.
Laut NRW-Verkehrsminister Hen­drik Wüst (CDU) sollen die Zuschüsse an die Ver­kehrs­verbände in 2 Phasen bis 2020 abgeschafft werden. Das ein­ge­sparte Geld soll in den Straßen­bau flie­ßen. Ohne die Zuschüsse sehen sich die Ver­kehrs­verbände jedoch außerstande, das subventionierte Sozialticket weiter anzubieten.

Wieder einmal scheint es, dass Spar­maß­nahmen auf dem Rücken der Armen durch­ge­führt werden! Wir fordern daher NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf, die beabsichtigte Einstellung der Sub­vention zurückzunehmen. Außerdem darf das Ticket nicht teurer sein, als die im Regelsatz vor­ge­sehenen Fahrtkosten.

   

Donnerstag, den 16. November 2017 um 23:07 Uhr

860.00 Menschen in 2016 ohne Wohnung

BAG Wohnungslosenhilfe gibt neue Zahlen bekannt

860.00 Menschen in 2016 ohne Wohnung

„Auch ohne Berücksichtigung der Wohnungs­losigkeit von Flüchtlingen müssen wir leider
davon ausgehen, dass der Anstieg der Woh­nungslosenzahlen zwischen 2015 und 2016
unseren früheren Prognosen entsprochen hat. Die Zuwanderung hat die Gesamtsituation
dramatisch verschärft, ist aber keinesfalls alleinige Ursache der neuen Wohnungsnot“,
erklärte Thomas Specht, Geschäftsführer der BAG W.

Ca. 290.000 (70 %) der wohnungslosen Menschen sind alleinstehend, 130.000
(30 %) leben mit Partnern und/oder Kindern zusammen. Die BAG W schätzt die Zahl der Kinder und minderjährigen Jugendlichen auf 8 % (32.000), die der Erwachsenen auf 92 % (390.000). Der Anteil der erwachsenen Männer liegt bei 73 % (290.000); der Frauenanteil liegt bei 27 % (100.000) und ist seit 2011 um 3 % gestiegen). (Alle Angaben jeweils ohne Berücksichtigung der wohnungslosen Flüchtlinge.)

Mehrere Faktoren seien maßgeblich für den dramatischen Anstieg der Wohnungs­losenzahlen. Specht: „Das Angebot an bezahlbarem Wohnraum ist unzureichend,
der Sozialwohnungsbestand schrumpft ständig. Seit 1990 ist der Bestand an Sozial­wohnungen um ca. 60 % gesunken. 2016 gibt es noch ca. 1,2 Millionen Sozialwoh­nungen, bis 2020 werden weitere 170.000 aus der Bindung fallen. Zusätzlich haben Kommunen, Bundesländer und der Bund eigene Wohnungsbestände an private
Investoren verkauft. Damit haben sie Reserven bezahlbaren Wohnraums aus der Hand gegeben.“


Pressemitteilung: BAG Wohnungslosenhilfe: 860.000 Menschen in 2016 ohne Wohnung

   

Freitag, den 10. November 2017 um 12:08 Uhr

Armut oder soziale Ausgrenzung

16 Millionen Deutsche betroffen

Armut oder soziale Ausgrenzung

Fast jeder fünfte Mensch in Deutschland ist von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 

Der Anteil von 19,7 Prozent der Bevölkerung entspricht etwa 16 Millionen Menschen, teilte das statistische Bundesamt mit. 

Eine Person gilt als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn ihr Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt, ihr Haushalt von erheblicher materieller Entbehrung betroffen ist oder sie in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung lebt. 

Quelle: Videotext ZDF 08.11.2017

Pressemitteilungen - 19,7 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

   

Montag, den 06. November 2017 um 23:09 Uhr

Die Wohnungslosenzahlen in NRW steigen

Frauen sind besonders hart betroffen

20100226gf3763 200px

Die Zahl der gemeldeten Wohnungslosen in NRW hat sich seit 2011 um 60% auf 25000 Personen erhöht.

Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht von Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) an den Düsseldorfer Landtag. Knapp 40% davon sind Frauen, die nicht selten einen Unterschlupf bei männlichen Bekannten mit sexuellen Dienstleistungen zahlen müssen. Laumann stellt fest, dass es wichtig sei, in bezahlbaren Wohnraum zu investieren und Menschen in Arbeit zu bringen. Bei Miet- und Stromschulden soll schnell geholfen werden, um präventiv den Wohnungsverlust zu verhindern.

 WAZ-Artikel "Mehr als 25.000 Menschen in NRW sind wohnungslos" vom 06.11.2017.

 Wohnungsnotfallberichterstattung 2016

 Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen" - Landtag NRW

 

   

Seite 3 von 41